gendersensible Sprache
Gendersensible Sprache ist ein wichtiger Bestandteil fairer und inklusiver Kommunikation. Sie trägt dazu bei, alle Geschlechter sichtbar zu machen und niemanden sprachlich auszuschließen – unabhängig von Geschlechtsidentität oder -zuweisung.
Grundlage für ein Verständnis von Gender und Gleichstellung ist die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (sex) und sozialem Geschlecht (gender). Während das biologische Geschlecht durch körperliche Merkmale (z. B. Chromosomen, Genitalien, Keimdrüsen) bestimmt wird, beschreibt Gender das gesellschaftlich geprägte Geschlecht – also die Erwartungen, Rollenbilder und sozialen Zuschreibungen, die sich im Lauf des Lebens formen. Wichtig: Gender ist kein individuelles Merkmal, sondern ein soziales Konstrukt, das maßgeblich beeinflusst, welchen Platz Menschen in Gesellschaft und Beruf einnehmen – oft unbewusst. Unser persönliches Genderverständnis entsteht durch Sozialisation und kulturelle Prägung und bestimmt mit, wie sehr wir uns mit bestimmten Rollen identifizieren (oder nicht).
Seit 2020 können im Personenregister folgende Geschlechtseinträge geführt werden: weiblich, männlich, inter, divers, offen sowie kein Eintrag / Streichung.
Gendersensible Sprache – Beispiele und Varianten:


