Behavioural Science (Verhaltenswissenschaften)

Behavioural Science oder warum wir oft ganz anders ticken, als wir denken. Warum reicht es nicht, Kund:innen einfach zu fragen, was sie wollen?

Ganz einfach:
Weil wir uns selbst oft nicht so gut kennen, wie wir glauben.

Viele (fast alle) Entscheidungen treffen wir unbewusst – aus dem Bauch, durch Gewohnheit oder weil ein bestimmter Reiz uns triggert. Der „homo oeconomicus“, der logisch abwägt und immer rational handelt? Den gibt’s so nicht. Daniel Kahneman (Thinking, Fast and Slow) und Richard Thaler (Nudge) haben das eindrucksvoll gezeigt – und dafür sogar Nobelpreise bekommen.

Genau hier setzt Behavioral Science an: Es kombiniert Wissen aus Psychologie, Verhaltensökonomie & Co., um menschliches Verhalten realistisch zu verstehen – und gezielt zu beeinflussen.

Buchtipp: Using Behavioural Science in Marketing von Nancy Harhut zeigt, wie diese verhaltenswissenschaftlichen Prinzipien gezielt im Marketing angewendet werden können, um Kommunikation wirksamer zu gestalten. Über 25 psychologische Trigger, die das menschliche Entscheidungsverhalten beeinflussen werden erklärt – zB. Knappheit, soziale Bewährtheit, Verlustaversion oder der „Default-Effekt“ (Voreinstellungen werden selten geändert).