Inner Development Goals – IDG
Die Initiative der Inner Development Goals (IDG) entstand aus der Erkenntnis, dass die Sustainable Development Goals (SDGs) zwar einen Fahrplan für eine nachhaltige Welt bis 2030 bieten, es aber dennoch eine bedeutende Lücke bei der Berücksichtigung der inneren Fähigkeiten gibt, die benötigt werden, um jene komplexen Herausforderungen anzugehen.
Während viel Aufmerksamkeit auf technische Lösungen und öffentliche Politik gerichtet wurde, wurde wenig Wert auf die inneren Fähigkeiten, Qualitäten und Fertigkeiten gelegt, die notwendig sind, damit Individuen, Gruppen und Organisationen effektiv zum Erreichen der SDGs beitragen können.
Die IDG-Initiative zielt daher darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie die Identifizierung und Förderung innerer Fähigkeiten vorantreibt, die externe Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung ergänzen und beschleunigen können. Diese inneren Fähigkeiten umfassen unter anderem Qualitäten wie kritische Denkfähigkeit, Optimismus, Vertrauen, Authentizität und Empathie.
Moderne Forschung zeigt, dass diese inneren Fähigkeiten durch verschiedene Praktiken wie Achtsamkeitsmeditation, kognitive Verhaltenstherapie und Programme zum sozial-emotionalen Lernen entwickelt und gestärkt werden können. Durch die Integration der Entwicklung innerer Fähigkeiten in Bemühungen zur Erreichung der SDGs strebt die IDG-Initiative einen ganzheitlicheren Ansatz zur nachhaltigen Entwicklung an, der sowohl die äußeren als auch die inneren Dimensionen der Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, berücksichtigt.


